Mit Herz, Fachwissen & Achtsamkeit
Ich bin verheiratet und Mama eines dreijährigen Sohnes, Emilio. Gemeinsam mit meiner Familie und unseren zwei Hunden lebe ich in Löhne-Mennighüffen.
Mein Leben ist geprägt von Nähe, Familie und den kleinen Momenten, die mich immer wieder daran erinnern, worum es wirklich geht. Meine Hunde bringen mich täglich zurück ins Hier und Jetzt und meine Familie gibt mir Halt, Kraft und Sinn.
Ich bin nicht nur Yogalehrerin oder Begleiterin – ich bin Mensch, mit einer eigenen Geschichte, mit Grenzen und mit dem tiefen Wunsch, Räume zu schaffen, in denen man sich angenommen und verstanden fühlt.
Mein Weg – und warum ich ihn gehe
Mein Weg zu Yoga, Achtsamkeit und körperorientierter Begleitung ist aus einer Erfahrung entstanden, die mein Leben grundlegend verändert hat – und bis heute prägt.
Durch die Geburt meines Kindes wurde mein Beckenboden schwer geschädigt. Eine anschließende Operation sollte alles wieder reparieren und mir mein früheres Leben zurückgeben. Doch dieser Eingriff ging schief. Statt Erleichterung folgte ein umfangreicher Nervenschaden, der bis heute besteht und mich in vielen Bereichen stark einschränkt.
Plötzlich war vieles nicht mehr selbstverständlich.
Sitzen, stehen, gehen, Belastung – all das wurde schmerzhaft oder nur noch begrenzt möglich. Mein Körper fühlte sich nicht mehr sicher an, nicht mehr verlässlich. Und mit der körperlichen Verletzung kamen Angst, Erschöpfung und ein tiefes Gefühl von Kontrollverlust.
Auch heute lebe ich mit diesen Einschränkungen.
Meine Geschichte ist keine Geschichte von vollständiger Heilung – sondern von einem neuen, ehrlichen Umgang mit dem Leben.
Wenn der Körper Grenzen setzt – und neue Perspektiven entstehen
Der Nervenschaden hat mir auf intensive Weise gezeigt, wie eng Körper, Nervensystem und innere Balance miteinander verbunden sind. Ich musste lernen, meinen Körper neu zu verstehen, ihm Sicherheit zu geben und meine Grenzen zu respektieren.
Dabei wurde mir klar: Diese Erfahrungen betreffen nicht nur Menschen mit Beschwerden. Auch gesunde Körper leben oft im Dauerstress, in Anspannung und im ständigen Funktionieren – nur leiser, weniger sichtbar.
Genau hier setzt meine Arbeit an.
Mein Weg zum Yoga
Yoga begegnete mir nicht als sportliches Ziel, sondern als achtsamer Zugang zum eigenen Körper.
Sanfte Bewegungen, bewusste Atmung und das bewusste Spüren nach innen halfen mir, Verbindung aufzubauen – unabhängig davon, wie viel gerade möglich war.
Yoga wurde für mich ein Weg, mit dem Leben zu arbeiten, so wie es ist und hat mich über das klassische Hatha Yoga hinausgeführt.
Deshalb habe ich mich zusätzlich in somatischen und ruhigen Yogastilen weitergebildet, die dem Körper Raum geben, sich sicher zu regulieren und Spannungen loszulassen.
Nicht perfekt.
Nicht immer leicht.
Aber ehrlich.
Diese Form von Yoga ist für jeden Menschen zugänglich – unabhängig davon, ob Beschwerden bestehen oder nicht.
Für wen Harmonia Health da ist
Mit Harmonia Health öffne ich einen Raum für alle Menschen:
• für Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder chronischen Beschwerden
• für Menschen mit einem sensiblen oder überlasteten Nervensystem
• und ebenso für gesunde Menschen, die sich bewusster bewegen, zur Ruhe kommen und in Verbindung mit sich selbst sein möchten.
Du musst nichts „mitbringen“.
Du musst nichts „haben“.
Du musst nichts „reparieren“.
Du darfst einfach da sein – genau an dem Punkt, an dem du gerade stehst.
Meine Haltung
Achtsamkeit statt Leistungsdruck
Sanfte Begleitung statt Bewertung
Raum für Stille, Bewegung und Regulation
Offenheit für jeden Weg
Ich glaube daran, dass jeder Mensch – unabhängig von seiner Geschichte – die Fähigkeit in sich trägt, mehr Verbindung, Ruhe und Lebendigkeit zu erfahren.
Vielleicht ist dein Weg gerade leicht. Vielleicht schwer.
Du bist willkommen – genau so, wie du bist.
